Heizeinsätze

Heizeinsätze für Kachelöfen gibt es viele verschiedene. In der Regel besteht ein Heizeinsatz aus einem Korpus aus Gusseisen, dem passenden Schamottesatz für den Brennraum im Korpus und der Türe zum Befeuern. Die Vielfalt der Systeme und Konzepte der Heizeinsätze ist den unterschiedlichen Anforderungen und individuellen Wünsche der Kunden geschuldet. Von einem Heizeinsatz spricht man nur bei Warmluft-, bzw. Kombikachelofen. Grundkachelöfen haben in der Regel keinen gusseisernen Korpus, sondern bilden den Feuerraum durch individuell hochgemauerte Schamottesteine.

Wärmebedarf für Luft und Wasser

Die Wahl des Heizeinsatzes hängt vom Wärmebedarf des Raumes/der Räume ab. Diesen berechnet man aus der gegebenen Wohnfläche und dem Bedarfswert des Hauses oder der Wohnung. Der Wärmebedarf gibt dann die benötigte Technik vor. Soll der Ofen auch Heiz- und Brauchwasser erwärmen, muss seine Nennwärmeleistung entsprechend höher sein. Meist wählt der Kunde die prozentuale Verteilung der Wärme für Luft und Wasser vorab, die Anteile können dann später nicht mehr verändert werden. Es gibt aber auch Systeme mit variabler Wärmeaufteilung. Bei diesen Heizeinsätzen kann man jederzeit selbst entscheiden, wie viel Wärme dem Raum und wie viel dem Heizwasser zugeführt wird. Morgens können das beispielsweise 60% Warmwasser und 40% Warumluft für den Raum sein, abends dagegen 35% und 65% für Wasser und Luft.